Pferdegesundheit
"Wow, ist der neu?
"Nein, mit
Cranio-Sacraler Osteopathie behandelt!"
Nimm dir Zeit für das Wohl deines Pferdes – damit es voller Energie durchs Leben trabt, gesund bleibt und auch im hohen Alter noch vital Freude an der Bewegung hat. Ziel ist sowohl Vorsorge als auch Unterstützung bei der Erholung und Rehabilitation, damit dein Pferd sich rundum glücklich und stark fühlt.
Cranio-Sacrale Osteopathie
"Die Sprache des Gewebes mit den Händen begreifen."
Cranio-Sacral-Therapie – wörtlich übersetzt „Schädel-Kreuzbein-Therapie“ – ist eine sanfte, ganzheitliche Heilmethode aus dem Bereich der Alternativmedizin, die ihre Wurzeln in der Osteopathie hat. Ihr Ziel ist es, die natürliche Beweglichkeit des Körpers wiederherzustellen und das innere Gleichgewicht zu fördern.
Mit feinfühliger, fast federleichter Berührung arbeite ich vor allem an sensiblen Stellen: dem Schädel, dem Nacken, dem Zungenbein, dem Brustkorb, der Wirbelsäule, dem Kreuzbein, dem Zwerchfell, dem Becken – und bei Tieren an Pfoten oder Hufen. So wird ein sanfter Impuls gesetzt, der den Körper einlädt, sich selbst zu harmonisieren und Blockaden zu lösen.
Anders als in der Physiotherapie oder Chiropraktik geht die Osteopathie niemals direkt in den Schmerz ein. Ein Tier, das Schmerzen empfindet, zeigt meist wenig bis gar keine Bereitschaft zur Mitarbeit. Doch gerade diese Kooperation des Tieres ist von großer Bedeutung – nicht nur für den Erfolg der Behandlung, sondern auch für den gesamten Heilungsprozess.
Die Osteopathie widmet sich dem gesamten Geflecht unseres Körpers: dem Skelett, den Muskeln, den Faszien, den inneren Organen, den endokrinen Drüsen und vielem mehr. Mit ihren sanften, harmonisierenden Techniken vermag sie den Energiefluss zu beleben und die Selbstheilungskräfte zu wecken. Blockaden und Verspannungen im Bewegungsapparat lösen sich, Schmerzen mildern sich, und auf körperlicher, mentaler sowie emotionaler Ebene entfaltet sich ein neues Gefühl von Wohlbefinden – ein ganzheitliches Zusammenspiel, das Körper und Geist in Einklang bringt.
Die Cranio-Sacrale Osteopathie ist für mich eine besonders wertvolle Therapie, die ich bei Pferden und Hunden mit großer Freude präventiv einsetze – sei es als Vorsorge, bei akuten Bewegungseinschränkungen, chronischen Erkrankungen, in der Rehabilitation oder bei Verhaltensauffälligkeiten. Die wahre Kunst des Heilens liegt darin, den Körper sanft zu begleiten, damit er seine eigene Kraft zur Selbstregulation und Selbstheilung entfalten kann.
Z. B. bei folgenden Indikationen:
präventiv als Vorsorge
- um Bewegungseinschränkungen vorzubeugen
- zur Lockerung der gesamten Muskulatur
- vor und nach einem Zahnarztbesuch zur Lockerung der Kiefermuskulatur und des
Kiefergelenks
akute Bewegungseinschränkungen
- Herausforderung beim Biegen und Stellen
- Hinweise auf Schmerzen vor, während oder nach der Arbeit
- Lahmheiten
- Leistungsabfall/Leistungsminderung
- Probleme beim Hufschmied/Hufbearbeiter
- Rittigkeitsprobleme
- Rückenbeschwerden
- Steifheit bei Bewegungsabläufen
- Verweigern am Hindernis unklarer Ursache
zur Rehabilitation
- nach Geburten
- nach Operationen
- nach einem Unfall oder Sturz
- nach Verletzungen und langen Stehzeiten
bei Verhaltensauffälligkeiten
- Fressverhaltensstörung: Koppen Krippen/Gitterwetzen Zungenspiel
- Bewegungsverhaltensstörung: Weben Scharren Hahnentritt
- Sozialverhaltensströrung: Aggressivität Selbstverletzung
- Komfortverhaltensstörung Handshaking Schweifscheuern
Tiere nehmen diese sanfte Form der Osteopathie besonders gut an und reagieren darauf sehr positiv. Für eine optimale Wirkung der Cranio-Sacralen Behandlung ist es wichtig, dem Körper anschließend eine Ruhephase von drei Tagen zu gönnen. In dieser Zeit kann das Pferd, der Hund die vielen neuen Impulse in sich aufnehmen und sich behutsam an den erweiterten Bewegungsumfang gewöhnen.
Während dieser Erholungsphase sollte das Pferd weder gearbeitet, geritten noch longiert werden, um den Heilungsprozess nicht zu stören.
Das Pferd kann sich frei auf der Weide, auf dem Paddock oder in der Halle bewegen. Diese ungehinderte Bewegungsfreiheit fördert und unterstützt die Wirkung der Cranio-Sacralen Osteopathie auf natürliche Weise.
Fasziale Osteopathie
Faszien sind weit mehr als bloße Hüllen, die Muskeln und Organe umgeben. Sie sind lebendige Netzwerke, die Erinnerungen bewahren und sich in Narben – selbst in der Kastrationsnarbe – spannen. Mit behutsamen Griffen und präziser Wahrnehmung löst die fasziale Osteopathie Spannungen, die sich oft unbemerkt im Körper verbergen, und schenkt so Beweglichkeit, Leichtigkeit und Wohlbefinden.
Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie entfaltet ihre Wirkung im harmonischen Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Gelenken. Sie betrachtet den Körper als lebendiges Geflecht.
Mit sanfter Präzision und feinem Gespür arbeitet die parietale Osteopathie daran, Blockaden zu lösen und die natürliche Balance wiederherzustellen.
Viszerale Osteopathie
Sie widmet sich den Organen und ihrem zarten Aufhängeapparat, jenem feinen Netz, das sie hält und verbindet. Mit behutsamen Händen löst sie Spannungen und lädt dazu ein, den Körper als lebendiges Kunstwerk zu erfahren – voller Rhythmus, Harmonie und schenkt so neue Kraft für ein Leben voller Leichtigkeit und Beweglichkeit.
Blutegel-Therapie
Der Blutegel oder auch Heilblutegel genannt, blickt auf mehrere Jahrhunderte der überlieferten Medizingeschichte zurück und wird auch heute noch gerne bei den verschiedensten degenerativen Prozessen des Organismus eingesetzt.
Durch die Inhaltsstoffe des Speichels, die der Blutegel bei seinem Biss in den Körper bringt, können Schmerzen, Entzündungen, Juckreiz und Thrombosen gelindert und der Lymphstrom, als auch der venöse Abfluss angeregt werden. So wird eine meist sofortige schmerzlindernde Wirkung erzielt. Der „kleine Aderlass“ ermöglicht eine rasche Entlastung der Pferde.
Woher kommen die Blutegel?
Ich beziehe die Blutegel ausschließlich von der Biebertaler Blutegelzucht (bbez) und arbeite aus Infektionsschutzgründen nur mit Zuchtegel.
Wobei für Pferde auch die Kulturegel zugelassen sind.
Mit Blutegeln lassen sich ganz unterschiedliche Beschwerden lindern und erträglicher machen.
Hierzu zählen:
- Abszesse
- Arthritis
- Arthrose (z.B. Spat, Schale, HD, ED etc.)
- Ataxien (Störungen der Bewegungskoordination)
- Bandscheibenvorfall
- Behandlung von Narbengewebe
- Bisswunden
- Druckstellen (z.B. Satteldruck, Geschirrdruck)
- Entzündungen (z.B. Nerven, Euterentzündungen,
Bewegungsapparat..)
- Erkrankungen der unteren Extremitäten (z.B. Hufrehe)
- Erkrankungen des Bänder- und Sehnenapparates
- Ekzemen, Erkrankungen der Haut (z.B. Furunkel,
Sommerekzem, Leck-Ekzem, Otitis, Mauke,
Zwischenzehenekzem)
- Gelenkgallen
(Nackenbeule, Stollbeule, Knieschwamm, Piephacke,
Eiergalle, Kurbengalle, Kreuzgalle, Windgalle, etc.)
- Hämatomen (Blutergüsse z. B. Othämatom)
- Huferkrankungen (z. B. Rehe, Hornfäule,
Hufknorpelverknöcherung
- Hufrollenproblematik (Podotrochlose, - itis)
- Kiefergelenksentzündungen
- Komplikationen bei Zeckenbissen
- Kreuzbandverletzungen
- Kreuzverschlag (Feiertagskrankheit, Lumbago)
- Lymphatische Stauungen
- Mastitis (Euterentzündung, Gesäugeanbildung)
- Muskelproblemen (z.B. Muskelatrophie,
Muskelschmerzen, Muskelverhärtungen)
- Myogelosen (Muskelverhärtungen) Myalgien
(Muskelschmerz)
- Narbenproblematik
- Nervenentzündungen
- Ödemen
- Phlegmone
- Rekonvaleszenz nach Chip-Operation
- Rheumatherapie begleitend
- Sattel- oder Gurtdruckstellen
- Stumpfbehandlung, um Phantomschmerzen
vorzubeugen
- Unterstützung bei Gelenkdegenerationen,
Gelenkdysplasien, Operationswunden,
Patellaluxationen
- Venenerkrankungen (Thrombose, Thrombophelbitis)
- verstopfte Talgdrüsen
- Wirbelsäulenerkrankungen (schmerzlindernde Wirkung
bei Spondylose, Kissing Spines)
- Wundheilungsstörungen
- Zerrungen u. v. m.
Kontraindikationen:
- Pferde, die blutverdünnende Medikamente,
quecksilberhaltige Medikamente erhalten,
- an Anämie leiden
- an Magengeschwüren leiden,
- der Allgemeinzustand unstabil ist
- Infekte haben
- trächtige Stuten
- PSSM erkrankte Pferde
- Pferde die nicht Tetanus geimpft sind
können leider keine Anwendung mit Blutegel in Anspruch nehmen.
Auch zu einer optimalen Blutegel-Therapie gehört anschließend eine ausreichende Ruhephase von einem Tag, damit sich die entstandene Wunde selbst optimal reinigen kann.
In dieser Ruhephase sollte das Pferd nicht gearbeitet, geritten oder longiert werden.
Das Pferd darf sich auf der Weide, auf dem Paddock oder in der Halle frei bewegen, sofern die Wunde nicht verunreinigt werden kann.
Ich informiere Dich gerne über die Anwendungsmöglichkeiten für Dein Tier und den genauen Anwendungsablauf bei einem persönlichen Gespräch.
Akupressur
Akupressur ist eine sanfte, behutsame Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die darauf abzielt, den Energiefluss im Körper zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Durch sanftes Drücken und behutsames Massieren an bestimmten Punkten entlang der Energiebahnen, den Meridianen, lösen sich gestaute Energien und blockierte Kräfte finden wieder ihren Weg. So kehrt das innere Gleichgewicht zurück und das Wohlbefinden wird spürbar gestärkt.
Die Akupressur wurzelt tief in der jahrtausendealten Tradition der Akupunktur, die chinesische Ärzte seit über 2000 Jahren als Erfahrungsmedizin praktizieren. Dabei setzen sie feine Nadeln entlang der Energiebahnen im Körper – den sogenannten Meridianen – ein, um das innere Gleichgewicht zu fördern. Aus diesem uralten Wissen heraus entwickelte sich in Japan eine besondere Massagetechnik, die auf dem gleichen Meridiansystem basiert: die Akupressur. So wurde eine sanfte Kunst geboren, die mit den Händen statt mit Nadeln die Lebensenergie berührt und harmonisiert.
Ich begleite Dein Tier liebevoll mit Akupressur durch verschiedene körperliche Herausforderungen und zeige Dir, wie du selbst gezielt zum Beispiel das Atmungssystem deines Vierbeiners unterstützen kannst. So entsteht Schritt für Schritt mehr Leichtigkeit beim Atmen, mehr Ruhe und Lebensfreude – gemeinsam schaffen wir eine bessere Balance für Dein Tier.
Klingt zu schön, um wahr zu sein?
Hier ein paar Menschen, die das auch mal dachten ...
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eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin und Naturheilkunde, ersetzen aber keinen Besuch bei einem Arzt, Tierarzt, Heilpraktiker, Tierheilpraktiker oder anderen Therapeuten.